Gruppenwinterlager 2017


Unser Winterlager fand dieses Jahr im verschneiten Steinöckerhaus in St. Leonhard bei Freistadt statt.

An diesem Wochenende waren wir zu Gast bei den Schneeindianern vom Stamm der Sungsam Apfel. Die Indianer Snowvider, kAakkU, ka3G, angebissener Apfel 5C und die Kooglerin hatten sich zerstritten, denn seit der Totempfahl des Stammes in 4 Teile zerbrochen ist, ist die Heimat der Indianer nicht mehr von den Strahlen der Handymasten geschützt. Bisher war es deswegen im Stammesgebiet nicht möglich mit dem Handy zu kommunizieren, aber seit sich das änderte, starrten sämtliche Indianer immer nur auf ihr Handy und wurden zu Einzelgängern.

Die Gruppe Linz4 hatte nun die Aufgabe den Totempfahl wiederaufzubauen, damit die alte Ordnung wiederhergestellt werden sollte. In mehreren Gruppen machten sich die Kinder und Jugendlichen auf den Weg durch den tief verschneiten Wald um bei den einzelnen Indianerspezialisten Aufgaben zu erledigen und damit Material für den Totempfahl zu verdienen.

Beim Kommunikationsindianer galt es Rauchzeichen zu erlernen und selbst abzugeben, der Späher lernte uns wie man sich in der Natur orientiert, beim Medizinmann wurden Beschwerden den richtigen Hausmittelchen zugeordnet, der Jäger zeigte wie man mit selbstgebautem Bogen einen Hasen erlegt und bei der Seherin konnten wir uns bei einer Phantasiereise auf unser  Inneres besinnen.
Am Nachmittag wurden mit den gesammelten Materialien 4 neue Totempfähle gebaut und am Abend bei einem Einweihungsritual, neu in Kraft gesetzt.

 

Danach hatten die Stufen etwas Zeit für ihr eigenes Programm:
Die WiWö machten einen Ausflug zum benachtbarten Ponyhof und durfen dort Kühe, Pferde und Ziegen füttern, selbst reiten und eine Pferde-Schlittenfahrt unternehmen.
Die GuSp versuchten im Wissenscasino Jetons zu verdienen, die sie anschließend gegen Süßigkeiten und alkoholfreie Cocktails tauschen konnten.

Die CaEx nutzten die Zeit sich Gedanken über das kommende Sommerlager zu machen und erforschten den Hang vorm Haus auf der extra präparierten Rodlbahn.
Die RaRo wühlten sich durch den Hüfthohen Schnee und versuchten sich im Bau eines echten Iglos – leider reichte die Zeit nicht ganz und es wurde am Ende eher eine Schneebar.

Nachdem am Sonntag die Autos von der meterhohen Schneedecke befreit und die Eltern teilweise mit Schneeketten angereist waren, verabschiedete sich Linz4 mit einem gemeinsamen Abschlusskreis. Das Lagerteam hofft es hat allen so gefallen wie uns. Wir bedanken uns für die tatkräftige Unterstützung bei allen LeiterInnen, Er´s und dem Kochteam und freuen uns schon auf kommende, gemeinsame Lager.